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Expedition ins Tierreich

Geschrieben von: Tatjana, Martin, Marco, Dana, Sebastian und Sarah Peter   

"Hurra, Hurra, der Kasimir war da!"

("Expedition ins Tierreich" - ein Projekt von Sarah Peter)


Unsere Anerkennungspraktikantin Sarah "Sally" Peter hatte eine tolle Idee, als sie uns anbot, mit uns ein Projekt zu machen. Dazu sammelten wir zunächst einmal verschiedene Ideen und Vorschläge und einigten uns dann auf das Thema "Expedition ins Tierreich".

Sally selbst hat zwei Katzen, einen Hamster und ein Kaninchen. Davon hat sie uns erzählt und vorgeschlagen, das Kaninchen "Kasimir", eine Woche mit zu uns ins Internat zu bringen. Klar, dass wir davon alle begeistert waren.

Doch bevor es soweit wäre, müssten wir erst einiges über Kaninchen erfahren: Wie man sich ihnen gegenüber verhält, wie man sie pflegt und ganz wichtig, mit was man sie füttert. Dazu sammelten wir Bilder von verschiedenen Obst-, Gemüse- und Getreidesorten und klebten diese auf zwei Plakate: "Was ich essen darf" und "Was ich nicht essen darf". So wussten wir darüber schon mal Bescheid. Nun machten wir einen "Pflegeplan". Darauf hielten wir fest, wer von uns wann für das Füttern und Stall ausmisten zuständig sein würde. Jetzt waren wir alle sehr gespannt auf Kasimir.

Die erste Begegnung: Der Hase und die Kinder beschnuppern sich gegenseitig.

Die erste Begegnung: Der Hase und die Kinder beschnuppern sich gegenseitig.

Dann endlich war es soweit, wir kamen aus der Schule und Kasimir war da. Doch bevor wir ihn sehen durften, gingen wir erst mit Sally auf den Spielplatz Löwenzahn sammeln, den mag Kasimir nämlich sehr und damit wollten wir ihn überraschen.

In den folgenden Tagen hatten wir viel Zeit, Kasimir ausgiebig zu befühlen und zu beobachten oder ihm dabei zu zu hören wie er hoppelt oder genüsslich mit den Zähnen knirscht, wenn er gestreichelt wird.

Christian beim Befühlen des Kaninchens

Christian beim Befühlen des Kaninchens

Kasimir hat ein ganz weiches, flauschiges Fell und ganz lange Ohren. Seine Krallen sind spitz und scharf. Kasimir war direkt ganz lieb und zutraulich zu uns und wir hatten viel Spaß mit ihm, ja sogar das Stall ausmisten machte Spaß, aber natürlich war es auch eine Arbeit, die jeden Tag gemacht werden musste.

Einmal stampfte Kasimir ganz aufgeregt und laut mit seinen Hinterläufen auf den Boden. "Er hat Angst", sagte Sally und erinnerte uns wieder, dass eine unserer Verhaltensregeln doch lautete: „Wir sind leise und machen keine hektischen Bewegungen.“ Und da waren wir wohl wieder ein bisschen zu laut gewesen. Kaninchen und Hasen stampfen nämlich so, wenn sie ihr Rudel vor Gefahren warnen wollen.

Sebastian mistet den Kaninchenstall aus

Sebastian mistet den Kaninchenstall aus

Dana beim Füttern des Kaninchens

Dana beim Füttern des Kaninchens

Leider ging die Woche mit Kasimir viel zu schnell vorbei, am Liebsten hätten wir ihn hier behalten, doch Sally musste Kasimir natürlich wieder mit nach Hause nehmen und so haben wir ihn dann schweren Herzens verabschiedet. Wir erinnern uns gerne an diese Woche und unser Projekt geht ja auch weiter, demnächst besuchen wir ein Tierheim.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 16:33 Uhr